Geschlechterklischee ade! Mit genderneutraler Markenkommunikation zum Markenerfolg
Rosa für das Mädchen, Blau für den Jungen – dieses Schema hat die Werbewelt jahrzehntelang geprägt. Doch die Zeiten, in denen Marken ihre Zielgruppen strikt nach Geschlecht sortierten, neigen sich gottlob dem Ende zu. Genderneutrale Markenkommunikation ist heute schon viel mehr als nur ein Zeitgeistphänomen: Sie ist die Antwort auf veränderte gesellschaftliche Realitäten und wachsende Erwartungen insbesondere jüngerer Konsumentengruppen.
Was „genderneutrale Kommunikation“ eigentlich bedeutet
Wer von genderneutraler Markenkommunikation spricht, meint mehr als das Gendern von Texten oder einen Unisex-Internetauftritt. Der genderneutrale Ansatz geht einen entscheidenden Schritt weiter: Das Geschlecht bestimmt nicht mehr die Botschaft. Im Mittelpunkt stehen stattdessen übergreifende Werte, Lebensstile und Bedürfnisse – also das, was Menschen verbindet, statt das, was sie trennt.
Warum die klassische Rollenverteilung ausgedient hat
Die Werbung der vergangenen Jahrzehnte hat ein klares Bild gezeichnet: Frauen lächeln in ihrer blitzblanken Küche, Männer gönnen sich nach getaner Arbeit ein Bier. Diese Bilder wirken heute nicht nur veraltet – sie rufen teilweise schon Abwehrreaktionen hervor. Studien belegen, dass bei der Verwendung gendergerechter Formulierungen bis zu einem Drittel mehr Frauen sprachlich mitgedacht werden als beim generischen Maskulinum.
Auch wirtschaftlich ist das Argument eindeutig: Eine Studie zeigt, dass Diversität und Inklusion die Kaufentscheidungen von 75 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher beeinflussen. Inklusive Kampagnen generieren laut Oxford-Studien fünfmal so viel Gewinn wie sie kosten.
Praxisbeispiele: Markenkommunikation ohne Schubladen
Einige internationale Marken machen vor, wie genderneutrale Markenkommunikation in der Praxis funktioniert. Gucci hat mit dem MX-Projekt Models unterschiedlicher Geschlechtsidentitäten in den Vordergrund gerückt und sich damit als Vorreiter für Vielfalt positioniert. Starbucks setzte mit der Kampagne „What’s Your Name?“ ein Zeichen für Selbstbestimmung, denn im Mittelpunkt stand nicht das Geschlecht, sondern die Bedeutung des selbstgewählten Namens.
In Deutschland zählen Marken wie Dove, Nike und dm zu den inklusivsten überhaupt. Bei Nike wird besonders die Vielfalt der Testimonials als Stärke wahrgenommen, dm gilt als eine Marke, die geschlechterumfassend konzipiert ist.
Fünf Hebel für die Umsetzung
- Sprache: Neutrale Alternativen wie „Mitarbeitende“ statt „Mitarbeiter“ sprechen eine breitere Zielgruppe an. Entscheidend ist die Konsistenz.
- Rollenbilder: Zeigen Sie Menschen jenseits ihrer klassischen Rollen – empathische Väter, technisch versierte Frauen, queere Führungskräfte.
- Themen: Universelle Themen wie Familie, Freundschaft oder persönliche Entfaltung verbinden Menschen unabhängig vom Geschlecht.
- Bildsprache: Setzen Sie auf Vielfalt. Menschen unterschiedlicher Hintergründe bei denselben Aktivitäten, jenseits überholter Klischees.
- SEO: Genderneutrale Begriffe gewinnen auch in der Suche an Bedeutung. Die richtige Markenkommunikation durch eine Agentur mit SEO-Expertise berücksichtigt klassische Keywords ebenso wie inklusive Formulierungen.
Genderneutrale Markenkommunikation strategisch entwickeln
Laut PR-Trendmonitor 2024, an dem 327 PR-Fachleute aus Deutschland und der Schweiz teilgenommen haben, haben knapp 60 Prozent der befragten Unternehmen bereits Richtlinien zu gendersensibler Sprache aufgestellt. Der gesellschaftliche Wandel hin zu mehr Inklusion ist unumkehrbar.
Die Borgmeier Media Gruppe begleitet Unternehmen als Agentur für Markenkommunikation dabei, diesen Wandel strategisch zu gestalten – über alle Kanäle hinweg, von der Pressearbeit über Social Media bis zum Corporate Publishing. Denn zeitgemäße Markenkommunikation, die von einer Agentur für Markenkommunikation mit über 30 Jahren Erfahrung begleitet wird, verbindet Haltung mit messbarer Wirkung. Wer heute in inklusive Kommunikation investiert, baut nachhaltige Beziehungen zu zukunftsorientierten Zielgruppen auf – und verschafft sich damit echte Wettbewerbsvorteile.
Genderneutrale Markenkommunikation ist kein Risiko, sondern eine Chance – und die Borgmeier Media Gruppe als Ihre Agentur für Markenkommunikation begleitet Sie auf diesem Weg.
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